14. Februar 2018

Handwagerlumzug

Mehr und mehr entwickelt sich der Handwagerlumzug am Faschingsdienstag zum Publikumsmagneten und manch lokalpolitisches Thema wird dort aufgegriffen:





19. Juni 2016

Stadtradeln 2016


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Auch wenn das Wetter wenig dazu einlädt, heute beginnt das dreiwöchige "Stadtradeln" in Dießen. In den kommenden drei Wochen haben wir die Möglichkeit zu zeigen, welchen Wert das Radfahren als Verkehrsmittel in unserem Ort hat.
Das Rad wird von vielen genutzt. Sei es der Schulweg, der Arbeitsweg, zu Sport, Spiel und Freizeitangeboten oder der klassische Radlausflug. Stadtradeln ermöglicht uns mal nachvollziehbar zu machen, wie viele Kilometer wir fahren.

Wer ein Smartphone besitzt, kann die kostenlose Stadtradel App in seinem Store (hier android und iOS runterladen.

Es gibt auch eine App für 1,99 €. Die habe ich mir vor langer Zeit zugelegt. Mit der kann ich einfach die geradelte Strecke aufzeichnen und meine zurückgelegten Entfernungen werden automatisch hochgeladen.

Also liebe Dießener, zeigt, dass wir eine Rad fahrende Gemeinde sind und sammelt mit uns Kilometer. Schließt euch zu Teams zusammen oder dem "Offenen Team Dießen" an!

17. Juni 2016

Noch eine Zahl

Wenn wir uns mal besinnen wollen, worum es hier geht, möchte ich eine bemerkenswerte Zahl anbringen:
1.410 €
Das ist ungefähr die Summe, die eingespart wird, wenn die Wolfsgasse auf eine Breite von 3,50 m statt 3,80 m ausgebaut wird.

Die RASt 06 sieht im Begegnungsverkehr 3,80 m vor. Die "Sicherheitstechnischen Anforderungen an Straßen und Fahrwege für die Sammlung von Abfällen" fordern ohne Begegnungsverkehr (Einbahnstraße) eine Mindestbreite von 3,55 m.

Kann man denn wirklich eine Straße bauen wollen, bei der von vornherein feststeht,

  • dass sie rein formell nur als Einbahnstraße genutzt werden kann (was bedeutet, dass die bereits erschlossenen und von den Anliegern gezahlten Parallelstraßen entsprechend mehr Verkehr haben sollen), 
  • dass das Müllauto und andere LKW nicht mehr ohne weiters durchkommen, 
  • dass von vornherein das Überfahren der Ränder eingeplant wird, 
  • dass Radfahrer, Fußgänger usw. bei jedem Auto was kommt auf den Randstreifen ausweichen müssen (Auch ihr Wolfsgassler verändert euch und braucht vielleicht mal einen Rollator oder schiebt einen Kinderwagen)
Wird die Fahrbahn nur in den Bereichen auf 3,50 m verschmälert, wo sie momentan mit 3,80 m geplant ist, also außerhalb der Ausweichstellen entspricht dies einer Flächendifferenz von ca. 50 m2 gegenüber der Planung, dabei ergibt die Einsparung also 50 m2 x 23,69 €/m2 = 1.185 € netto = 1.410 € brutto (entspricht ca. 0,6 % der Gesamtkosten Straßenbau)

Sollten wir als Gemeinde uns auf diesen Deal mit der schmaleren Straße einlassen, kann Einspruch erhoben werden, dass die Straße nicht "den Regeln der Technik gemäß" (RASt 06) ausgebaut wurde. Dann heißt es entweder aufreißen und verbreitern oder die Gemeinde bleibt auf den Kosten sitzen. Was z.B. dem gemeindlichen Jugendetat für sechs Jahre entspricht.